Kurzinfo zu: »Macbeth«

Prof. Dr. Christina Wald
Englische Literatur und Literaturtheorie, Universität Konstanz

Macbeth mordet, um an die Macht zu kommen – und er mordet weiter, um seine Macht zu sichern. Shakespeare erzählt von einem blutigen, nicht endenden Kreislauf. Wie ist eine Welt beschaffen, in der ein Aufstieg mit einem solchen Gewaltausbruch einhergeht? Heiner Müllers Fassung von „Macbeth“, die hier auf die Bühne kommt, ist nicht nur Übersetzung und Überarbeitung, sondern ein eigenes Drama über die Dialektik der Macht.

Prof. Dr. Christina Wald wird uns in die Gründe und Abgründe von Shakespeares Tragödie einführen und auf die Konstanzer Inszenierung eingehen. Im Anschluss an den Vortrag ist das Publikum eingeladen, mit der Vortragenden und Mitgliedern des Ensembles zu diskutieren.