Satzung

Satzung der Theaterfreunde Konstanz e.V.
Beschlossen in der Mitgliederversammlung am 18. Juni 1968,
Veränderungen in den §en 2 und 11 (beschlossen in der Vorstandssitzung vom 14.7.2016), vom Finanzamt genehmigt und in der Mitgliederversammlung vom 1.3.2017 einstimmig beschlossen.

§1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen Theaterfreunde Konstanz e. V., hat seinen Sitz in Konstanz und ist nach der Gründungsversammlung im Jahre 1968 in das Vereinsregister eingetragen worden.
Die Mitgliedschaft in einem Bundes- oder Landesverband kann von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

§2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke zu Gunsten der Allgemeinheit im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die Unterstützung der Belange des Stadttheaters Konstanz, insbesondere durch Abhaltung von Vortrags- uns Diskussionsveranstaltungen zu einzelnen Produktionen/ Aufführungen des Theaters, durch Abhaltung anderer Veranstaltungen künstlerischer Art zur Vertiefung des Kunstverständnisses der Vereinsmitglieder, sowie durch die Mitarbeit bei der Klärung aller das Theater und die soziale Kunstpflege betreffenden Probleme.
  3. Daneben werden die Belange des Stadttheaters Konstanz auch durch ideelle und finanzielle Unterstützung von künstlerischen Projekten gefördert, die das Theater – auch außerhalb der Saisonarbeit – durchführt. Diese Unterstützung wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge und Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.
  4. Der Verein ist überparteilich und konfessionell unabhängig.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4 Mitglieder

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Das Mitglied hat einen Aufnahmeantrag beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme in den Verein aus wichtigen Gründen abzulehnen.
  2. Persönlichkeiten, die sich um den Verein oder das Stadttheater Konstanz besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§5 Mitgliedsbeiträge
Der Vorstand beschließt die Höhe der Mitgliedsbeiträge. Dieser Beschluss bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

§6 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Tod bei natürlichen Personen und Auflösung bei juristischen Personen.
  2. Austritt: Die Kündigung der Mitgliedschaft muss schriftlich zu Händen eines Vorstandsmitglieds bis zum 30. September erfolgen.
  3. Ausschluss durch den Vorstand: Verletzt ein Mitglied in grober Weise die Interessen des Vereins, kann es durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Zuvor hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung bei der Mitgliederversammlung einlegen. Über die Berufung ist auf der nächsten Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu entscheiden.

§7 Organe
Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. die Rechnungsprüfer

§8 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung bzw. die Jahreshauptversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Ihre Einberufung und Tagesordnung werden durch den Vorsitzenden mit Einladungsschreiben mindestens zwei Wochen vorher bekannt geben. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied an den Verein schriftlich bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
    Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn sie der Vorstand beschließt oder wenn mehr als 1/5 aller Mitglieder unter Angabe eines Grundes einen entsprechenden Antrag an den Vorstand stellen. Sie sind spätestens sechs Wochen nach Eintritt des Einberufungsvorfalls vom Vorstand einzuberufen. Im übrigen gelten für die außerordentlichen Mitgliederversammlungen die Bestimmungen der ordentlichen Mitgliederversammlung.
  2. Den Vorsitz führt der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Sind die gesamten Vorstandsmitglieder nicht anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter der Mitgliederversammlung. Sind die genannten Vorstandsmitglieder nicht anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter der Mitgliederversammlung.
  3. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorsitzenden in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit.
  4. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden in einem zweiten Wahlgang in geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit gewählt. Jedes Mitglied hat so viele Stimmen wie Vorstandsmitglieder zu wählen sind. Vor der Wahl wird die Zahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder durch Beschluss mit einfacher Mehrheit festgestellt. Werden in Folge Stimmengleichheit mehr als 9 Vorstandsmitglieder gewählt, ist eine Stichwahl durchzuführen.
    Der Vorstand konstituiert sich in Absprache mit dem Vorsitzenden nach kurzer Beratung auf der Mitgliederversammlung. Kann sich der Vorstand nicht über die Ressortverteilung einigen, entscheidet hierüber der Vorsitzende.
  5. Die Mitgliederversammlung nimmt ferner die Berichte des Vorstands und der Rechnungsprüfer entgegen und erteilt auf Antrag der Rechnungsprüfer mit einfacher Meinung Entlastung.
  6. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, Anträge zu stellen. Diese Anträge müssen dem Vorstand mindestens fünf Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich begründet vorgelegt werden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über diese mit einfacher Mehrheit.
    Satzungsänderungen, über die mit einer 3/4 Mehrheit entschieden werden muss, sind nur möglich, wenn diese in der Einladung angekündigt sind.

§9 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus höchstens 9 Mitgliedern.
    1. Vorsitzender/Vorsitzende
    2. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
    3. Kassenführer/in
    4. Schriftführer/in
    5. höchstens 5 Beisitzer/innen
  2. Der Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich; er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Zwei Vorstandsmitglieder (wobei es bei einem um den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter, den Kassenwart oder den Schriftführer handeln muss) sind berechtigt, den Verein gemeinsam zu vertreten.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und ist ihr verantwortlich. Seine Wahl erfolgt für eine Amtszeit von zwei Jahren; er bleibt jedoch bis zum Vollzug der Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl statt. Bis dahin kann der Vorstand sich provisorisch ergänzen und die Geschäfte bis zur Neuwahl weiterführen.
  4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder anwesend sind, wobei es sich bei einem Vorstandsmitglied um den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter, den Kassenwart oder den Schriftführer handeln muss. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
    Der Vorstand führt ehrenamtlich alle laufenden Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
    Der Vorsitzende ist berechtigt, Rechtsgeschäfte im Einzelfall von bis zu 500,- Euro abzuschließen. Der Vorstand ist berechtigt, Rechtsgeschäfte im Einzelfall bis zu 3000,- Euro abzuschließen. Rechtsgeschäfte, die über 3000,- Euro hinausgehen bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
    Der Vorstand kann einen Beirat von bis zu fünf Personen ernennen und ihm bestimmte Aufgaben übertragen. Der Beirat ist nur beratendes, nicht beschließendes, Gremium.
  5. Dem Schriftführer obliegen allgemeine Verwaltungsaufgaben. Zudem erstellt er oder ein anders Mitglied des geschäftsführenden Vorstands die Protokolle über die Mitgliederversammlungen und die Vorstandssitzungen unter Angabe des Ortes und der Zeit der Zusammenkünfte und unterschreibt mit dem Vorsitzenden.
  6. Der Vorstand beschließt in Sitzungen; die Tagesordnung soll angekündigt werden. Eine anderweitige Beschlussfassung ist möglich, sofern 2/3 der Vorstandsmitglieder mit dieser Art von Beschlussfassung einverstanden sind. Eine Einberufungsfrist von mindestens einer Woche soll eingehalten werden.

§10 Rechnungsprüfer

  1. Den von der Mitgliederversammlung gewählten zwei Rechnungsprüfern obliegt die regelmäßige Prüfung der Kassenführung des Vereins und die Berichterstattung darüber in der Mitgliederversammlung. Beide Rechnungsprüfer sind zusammen berechtigt, jederzeit Einblick in die Bücher und Belege des Vereins vorzunehmen und verpflichtet, eine Bücher- und Kassenprüfung rechtzeitig zum Termin der Jahreshauptversammlung vorzunehmen. Sie haben über jede Prüfung dem Vorstand einen unterzeichneten Prüfungsbericht nach Abschluss der Prüfung vorzulegen.
    Der Vorstand ist verpflichtet, alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen und Auskunft zu geben.
    Die Rechnungsprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen von beiden Rechnungsprüfern unterzeichneten Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsmäßiger Führung die Entlastung des Vorstands.
  2. Die Rechnungsprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer gehören nicht dem Vorstand an.

§11 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Ein dies bezüglicher Antrag bedarf zu seiner Wirksamkeit eine Mehrheit von 4/5 aller erschienenen Mitglieder.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Konstanz, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige kulturelle Zwecke, vorrangig des Stadttheaters Konstanz, zu verwenden hat.
  3. Liquidatoren sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende oder die von der Mitgliederversammlung bestimmte Person.

Konstanz, den 9.6.2016

Barbara Gerking-Dönhardt (als Vorsitzende)
Renate Schwalb (als stellvertretende Vorsitzende)